Katzenkralle
Die Katzenkralle (Uncaria tomentosa) gehört zur Familie der Rötegewächse (Rubiaceae) und ist besonders als Bestandteil in Medikamenten bekannt.
Ihr Vorkommen übersterstreckt sich im gesamten Amazonasgebiet von Bolivien, Brasilien, Peru über Kolumbien, Ecuador, Surinam und Guayana bis Panama und Puerto Rico. Die Pflanze wächst bevorzugt auf den feuchtem, schattigem Boden des Regenwalds und besitzt einen Stammdurchmesser von bis zu 25 cm und eine Stammlänge von bis zu hundert Metern. Kultiviert bleiben die Pflanzen kleinwüchsig und buschig.
Pharmakologie
Ein Extrakt aus der Wurzel oder dem Stamm der Katzenkralle stärkt vor allem das Immunsystem. Außerdem wurde eine regulatorische Wirkung auf die Lymphozyten nachgewiesen, welche sich im Blut befinden. Diese Wirkung stärkt die Abwehrkämpfte des Körpers gegen Bakterien, Viren, Gifte und sogar vor Krebszellen.
In Modell- und Tierversuchen wurden zudem entzündungshemmende Wirkungen festgestellt. Darüber hinaus wurde eine ausgeprägte antileukämische Wirkung der Katzenkralle festgestellt. Ein wässeriges Extrakt aus der Stammrinde zeigte eine ausgeprägte Wachstumshemmung auf humanen Brustzell-Line.
Die Katzenkralle enthält außerdem antinvirale Eigenschaften gegen die RNA-Virusinfektionen Vesicular stomatitis virus und Rhinovirus 1B.
Bereits nach 8tägiger Einnahme von der Katzenkralle konnten Biologen in Versuch nachweisen, dass die mutagene Aktivität im Raucherurin deutlich nachgelassen hat. Außerdem lindert ein aus der Katzenkralle gebrühter Tee Begleiterscheinungen von Chemotherapien.
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