Entgiftung

Wohlbefinden durch die Entgiftung und Entschlackung - dem Körper eine Funktionspause gönnen

So wie heutzutage gesellschaftlich-wirtschaftliche Abläufe reibungslos unter maximalen Einsatz funktioneren sollten, so erwarten viele Menschen es auch von ihrem Körper. Rund um die Uhr ist der eigene Körper durch Nahrung, Umwelt- und Genussstoffe einer Vielzahl von gesunden aber auch krankheitsverursachenden, sogar giftigen Stoffen ausgesetzt – die er stetig richtig verarbeiten oder abbauen muss. Eine Ruhepause oder gar strategische Unterstützung wird ihm leider immer seltener gegönnt. Entgiftungs- und Entschlackungskuren sind nahezu aus dem traditionellen Bewusstsein der heutigen modernen Gesellschaft verschwunden.

Obwohl vor Jahrhunderten im Christentum, Islam und im asiatischen Kulturkreis Fasten, Entgiftung und Entschlackung für die Gesunderhaltung und Reinigung von Ablagerungen des eigenen Körpers selbstverständlich waren, wird es heute fälschlicherweise mit Diät und Gewichtsabnahme verbunden. Letzteres kann natürlich einer der vielen positiven Nebeneffekte sein. Aber auch eine Linderung von Symptomen, wie Bluthochdruck, Haarausfall, Kopf- und Muskelschmerzen, Krampfadern, Diabetes uvm. können mit Entgiftungsmaßnahmen erreicht werden.

Ihr Problem - körperlich belastet?

Neben körpereigenen Verbrauchs- und Stoffwechselprodukten, wie z.Bsp. Hormonen, ist der Körper besonders im Zeitalter der mit Konservierungsstoffen versehenen Fertignahrung mit einer hohen Anzahl an fehlenden oder überschüssigen Nährstoffen, wie beispielsweise Harn- und Oxalsäure konfrontiert. Hinzu kommen gegebenenfalls Mittel, wie Alkohol, Nikotin, Medikamente sowie Umweltgifte (Amalgan (Quecksilber) in Zahnfüllungen, Pestizide, Farbstoffe, Holzschutzmittel,…). Auch eine gestörte Verdauung kann zusätzlich sehr giftige Substanzen, wie Begleit-/Fuselalkohol, produzieren und den Körper damit zusätzlich belasten.

Was ist / Wie wirkt eine Entgiftung?

Trotz der zunehmenden Belastungen von Ernährung und Umwelt, hat der Körper ein Entgiftungssystem entwickelt, welches trotz Fehl- und Überernährung, Genussgiften sowie mangelnder Bewegung in den meisten Fällen reibungslos funktioniert. Die körpereigene Entgiftung und Entschlackung von Ablagerungen erfolgt u.a. über den Darm, der Abfallstoffe aus dem Blut über die darmeigene Schleimhaut als auszuscheidenden Stuhlgang abgibt. Stoffe, die nicht über die Darmschleimhaut abgebaut werden, gehen weiter zu Leber, Galle, Dünndarm und Niere. Zumeist werden diese Stoffe von der Leber so umgebaut, dass sie über die Niere ausgeschieden werden können.

Jedoch kann die Niere großmolekulare Stoffe wie Pestizide und Schwermetalle kaum in ausreichendem Maße abbauen. Als weitere Entgiftungsorgane sind die Lunge und die Haut zu erwähnen. Während die Lunge nur bedingt für die Entgiftung genutzt wird, eignet sich die Haut sehr gut. Sie ist jedoch hinsichtlich der Fläche mit hohen Entgiftungsmengen überfordert, was durchaus Hautprobleme erklärt. Alle Stoffe, die der Körper auf diesem Weg nicht abbauen kann, werden eingelagert. - Zuerst in weniger lebensnotwendigen Bereichen, wie Fett-, Bindegewebe, Gelenke und Muskeln, später auch in wichtigeren Organbereichen. Um genau dieser Entwicklung vorzubeugen, ist es notwendig das eigene Entgiftungssystem zu unterstützen und gezielt sowie auch regelmäßig die Entgiftung und Entschlackung des eigenen Körpers vorzunehmen.

Welche Ernährung und Nahrungsergänzung eignet sich?

Die oberste Maßnahme sollte die Vermeidung von Giften sowie die Aufnahme von Stoffen sein, die dem eigenen Entgiftungssystem helfen. Gutes Wasser, Nahrung und Hautpflegemittel ohne Konservierungs- und Zusatzstoffe sowie ein schimmelpilz- und giftstofffreies Wohnen sind Voraussetzungen dafür. Da die Entgiftung hauptsächlich über Darm, Leber, Niere und Haut erfolgt – sollte man auch genau dort ansetzen. Mithilfe eines Einlaufs mit basischen Salzen können im Darm Ablagerungen heraus gespült und einer Übersäuerung vorgebeugt werden. Auch das Trinken von mit Kolloidalen Mineralien angereichertem Wasser unterstützt eine Darmreinigung effektiv. In hohem Maße unterstützt eine hohe Flüssigkeitszufuhr, mindestens 1 Liter pro 25 kg Körpergewicht, auch die Arbeit der Niere.

Kohlensäurefreies Mineralwasser sollte dabei bevorzugt gewählt werden. Sauna, Schwitzkuren, Kneipp- und basische Bäderkuren helfen über die Haut Ablagerungen auszuscheiden. Es sollte bei der Hautpflege auf paraffinhaltige Cremes verzichtet werden, da diese die Entgiftungsfunktion der Haut unterdrücken können. Baum-Essigpflaster aus Japan können an der Fußsohle mithilfe ihrer Reaktion von Körperschweiß zur Entgiftung und Entschlackung beitragen.

Auch Antioxidantien sollten in der Ernährung nicht fehlen. Antioxidantien helfen sogenannte freie Radikale einzufangen und wirken somit möglichen Schädigungen entgegen. Natürliche Lieferanten für Antioxidantien sind u.a. Acai- und Gojibeeren, Zitrusfrüchte, Weintrauben, Bananen, Trockenbohnen, Mais, Äpfel, Tomaten und Kartoffeln. Vitamin C (Ascorbinsäure) ist eines der wirksamsten Antioxidantien. Auch das Vitamin E, in Nüssen und Sonnenblumenkernen, gehört zu ihnen.

Fazit

Nicht grundlos war die Entgiftung des Körpers vor mehr als einem Jahrhundert eine traditionelle Selbstverständlichkeit, um den eigenen Körper gesund und fit zu erhalten. Natürlich sind die verschiedensten Möglichkeiten, dies zu tun, evtl. mit der Einhaltung von Regeln oder gar den Verzicht auf die eine oder andere Lebensgewohnheit verbunden. Jedoch wird man, wenn man seinem Körper unter fachlicher Anleitung in seinem Entgiftungssystem unterstützt nicht nur mit einem neuem Wohlbefinden belohnt, sondern ergreift die Chance Krankheiten vorzubeugen oder sogar zu lindern.
 


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