Der schlechte Ruf der Fette
Fette in der Nahrung haben einen sehr schlechten Ruf. Sie machen dick, fördern den Hunger und sind an sich einfach nicht gut für die Figur. Wer an Fett denkt der denkt automatisch an Pommes, Pizza, Hähnchen vom Grill und Süßigkeiten. Die Fette die darin enthalten sind stammen in erster Linie von gesättigten Fettsäuren ab, wie sie in Butter und Sahne enthalten sind. Mit ihnen kann der Körper nicht viel anfangen, also lagert er sie ein für schlechte Zeiten. Gerade in sehr kargen Gegenden der Welt und zu früheren Zeiten in denen es immer wieder Phasen des Hungers gab war diese Taktik durchaus angebracht und sinnvoll, denn nur so war sichergestellt, dass der Körper von seinen Reserven zehren konnte. Dicksein war damals keine Schande, sondern eine Notwendigkeit und deshalb schon allein galten füllige Menschen als wohlhabend und attraktiv. Heute ist das Gegenteil der Fall. Die Menschen streben danach schlank zu sein und das in einer Welt, in der alles im Überfluss vorhanden ist. Hier muss niemand mehr Reserven mehr ansetzen, denn es ist ja alles da. FettLust gilt als Völlerei und wird von gesundheitsbewussten Frauen und Männern schlicht abgelehnt. Auf ihrem Speiseplan finden sich vor allem mageres Fleisch und Fisch, Milchprodukte die kaum Kalorien haben wie fettarmer Joghurt, Obst und Gemüse. Was viele dabei völlig außer Acht lassen ist die Tatsache, dass all die Vitamine und Mineralstoffe nur aufgenommen werden können, wenn dabei Fett ins Spiel kommt.
Gute Fette fördern die Gesundheit
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