Wissenswertes zur flexitarischen Ernährung
Wer sich für die gesunde Ernährung interessiert, der wird neuerdings mit dem Begriff Flexitarische Ernährung oder auch Flexitarier konfrontiert. Doch was ist das überhaupt? Und wie wird man eigentlich so ein Flexitarier?
Die Grundzüge der Flexitarischen Ernährung
Ein Flexitarier lässt sich schnell und einfach umschreiben mit "Weder Fleischesser noch Vegetarier". Häufig gibt es zwei Hauptgruppen von Essern: einmal die Fleischesser, die sich mit Steak und Co. alleine über Wasser halten könnten. Gemüse und Sättigungsbeilagen wie zum Beispiel Kartoffeln dienen bei ihnen nur als Zierde auf dem Teller. Daneben gibt es die große Gruppe der Vegetarier, die Fleisch (und zum Teil auch Fisch) komplett ablehnen. Essen diese überhaupt keine tierischen Lebensmittel, also auch keine Milch und Milchprodukte, keine Eier und keinen Honig (da dieser von den Bienen gefertigt wird), dann handelt es sich um Veganer.
Ein Flexitarier lässt sich in keine Gruppe einordnen - er isst Fleisch, aber nur in geringen Mengen. Bei ihnen kommt Fleisch nur zweimal in der Woche auf den Tisch, wobei sie dann Wert auf sehr hochwertiges Fleisch legen, welches nicht unbedingt aus der Massentierhaltung stammt.
Das bringt die Flexitarische Ernährung
Im Prinzip ist die Flexitarische Ernährung einfach die gesunde Ernährung. Die Art des Essens, wie sie von sämtlichen Ernährungswissenschaftlern empfohlen und von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (kurz DGE) propagiert wird. Die Essweise eines Flexitariers ist genau das, was der Körper benötigt. Er braucht nicht täglich Fleisch, dafür aber viel frisches Obst und Gemüse.
Die Auswahl von hochwertigen Fleischsorten ist ein weiterer Pluspunkt - zum einen wird dadurch der Massentierhaltung entgegen gewirkt. Zum anderen bietet das Fleisch von Tieren, welche langsam und naturgemäß aufwachsen durften, eine ganz andere Qualitätsklasse mit sich. Geschmacklich macht sich der Unterschied deutlich bemerkbar und auch bei den Inhaltsstoffen. Dieses Fleisch zurrt in der Pfanne beim Braten nicht auf die halbe Größe zusammen und enthält zudem mehr Vitamine und Mineralstoffe als das Fleisch von schnell herangezüchteten Artgenossen.
Als weiterer Pluspunkt ist das reine Gewissen zu sehen: der Flexarier weiß, dass das Tier nicht unnötig gequält wurde, sondern ein naturnahes Leben haben durfte. Viele Quellen sprechen zudem von dem Umweltfaktor, da der Methanausstoß durch eine niedrigere Tierhaltung verringert werden könnte.
Weitere interessante Artikel:
» Hautalterung durch Sonne: Richtig Vorbeugen
» Mangan
» Feigenkaktus
» Schmerzende Gelenke natürlich lindern
» Gesundes Sitzen erhöht die Produktivität
Kommentare zu Wissenswertes zur flexitarischen Ernährung :

Es wurden noch keine Kommentare verfasst
Kommentar verfassen:![]() |


