Mangostan Frucht

Herkunft und Wirkung von Mangostanfrucht

Die Frucht vom Mangostanbaum nennt man Mangostanfrucht. Sie verfügt über mehr als 40 verschiedene Xanthone. Diese sekundären Pflanzenstoffe werden auch als Pflanzenphenole bezeichnet. Außerdem enthält die Mangostanfrucht Polysaccharide, Polyphenole, Katechine, Quinone, sowie Tannin und Stilbene. Der menschliche Körper verfügt über mehr als 75 Billionen Körperzellen. Diese Körperzellen müssen vom Immunsystem vor Giften, Viren, Bakterien und freien Radikalen geschützt werden. Da das Immunsystem manchmal überlastet ist, kann die Mangostanfrucht durch ihre antioxidative Wirkung unterstützend eingesetzt werden.

In Asien ist die Mangostan (auch Mangosteen) bereits seit vielen Jahren bekannt und als Heilpflanze beliebt. Die Mangosteen wächst auf einem ca. 25 Meter hohen Baum und kann das ganze Jahr über geerntet werden. Allerdings dauert es bis zu zehn Jahre, bis der Baum reife Früchte trägt. Die Schale der Mangostan ist rot, das Fruchtfleisch hat eine weiße Farbe und schmeckt süß bis leicht säuerlich. Die Mangostanfrucht hat ungefähr die Größe einer Tomate.

Die antioxidative Wirkung von Mangostan ist um ein Vielfaches höher als Vitamin E. Xanthone, in der Frucht enthaltene sekundäre Pflanzenstoffe, wirken Entzündungs- und Tumorhemmend. Sie sind antiviral, antifungal und antimikrobiell. Zahlreiche sekundäre Pflanzenstoffe der Mangostanfrucht bekämpfen Entzündungen, Fieber und Schmerzen. Die in der Mangostan enthaltenen Wirkstoffe beeinflussen das Hautbild positiv und sind fördernd für den Verdauungstrakt. Zudem wirken sich die Bestandteile positiv auf den Cholesterinspiegel aus und haben eine Anti-Aging-Wirkung. Die Frucht besitzt zahlreiche gesundheitsfördernde Eigenschaften und kann Herz-Kreislauf-Erkrankungen vorbeugen. In den 80er Jahren wurde von Wissenschaftlern nachgewiesen, dass sie in der Frucht enthaltene sekundäre Pflanzenstoffe das Wachstum von gefährlichen Mikroorganismen verlangsamen oder gar stoppen können. Sogar gefährliche Staphylokokken-Bakterien wurden durch die Xanthone gestoppt.

Im Handel gibt es Kapseln aus Mangostan. Diese Kapseln werden als Nahrungsergänzung angeboten und gehören somit nicht zu den Arzneimitteln. Es sind keine Nebenwirkungen bekannt, dennoch sollte sich an die Dosierungsempfehlung gehalten werden. Mangosteen gibt es auch als Saft. Hier kommt besonders der süße, aromatische Geschmack der Frucht zur Geltung. Auch Kinder dürfen von diesem Saft täglich trinken. In der Apotheke ist Mangostansaft auch eine Pflegecreme, hergestellt aus der Mangostanfrucht, erhältlich.
 



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