Tamarinde

in der indischen, thailändischen, indonesischen, mexikanischen oder auch afrikanischen Küche finden die Tamarinden (auch Indische Dattel oder Sauerdattel) des Tamarindenbaums (Tamarindus indica) Ihre Verwendung. Die Tamarinde ist eine sher große Planze und die einzige Art ihrer Gattung.  Sie hat eine Lebensdauer von 200 Jahren. Ihr Baum wird bis zu 30m hoch und ihre Wurzeln die besonders trockene Böden stabilisieren sind sehr weitläufig und reichen relativ tief. Die Blätter der Pflanze sind immergrün und Falten sich in der Nacht zusammen. Nur in Dürreperioden kann es zum Blattabwurf kommen.Die Hülsen der Rinde bilden sich aus dem Tamarindenbau. Sind 5-20cm lang,etwa fingerdick, graubraun bis zimtfarben und ein wenig gekrümmt. Im inneren befindet sich ihr bräunlich bis schwarzrötliches Fruchtmark, das in dunkle, 10mm große Kerne eingebettet ist. Der Ertrag der Tamarinde ist besonders in Trockenzeit hoch. Ein ausgewachsener 20 Jahre alter Baum produziert 150 bis 200 kg Früchte im Jahr.



Verwendung und Geschmack


Aus dem Fruchtmark werden der Tamarindensaft und ein Tamarindengranulat gewonnen.
Geschmacklich ist die Tamarinde süß und sauer und ihr bräunliches Fruchtfleisch ist fast schwarzes und von der Konsistenz und Farbe der Rosine sehr ähnlich.
Die  Konzentration von Zucker (35 bis 50%) und Weinsäure (bis zu 20%) bedingen den säuerlich, zitronenartige Geschmack der Tamarinde.
Gesundheit:

Die Tamarinde besitzt eine leicht abführende Wirkung und hat viele Mineralstoffe wie Kalium (570mg/ 100g) und Eisen (1,3mg/100g). Die verdauungsfördernde Wirkung ensteht durch den Säuregehalt der Rinde.
 



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